BMG

Die oberste Bundesbehörde im deutschen Gesundheitssystem ist das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mit Sitzen in Bonn und Berlin. Sie erarbeitet unter Führung des Bundesgesundheitsministers Gesetzesentwürfe und erlässt Verordnungen im Gesundheitswesen. Dort existieren für die unterschiedlichen Gesundheitsbereiche Abteilungen, die wiederum in unterschiedliche Unterabteilungen untergliedert sind. So existiert beispielsweise eine Unterabteilung „Arzneimittelsicherheit“ in der Abteilung „Arzneimittel, Medizinprodukte und Biotechnologie“. Ein aktuelles Organigramm findet sich regelmäßig hier.

Aufgaben

Zu den Aufgaben des BMGs gehören u. a.:

  • Erhalt der Leistungsfähigkeit und Fortentwicklung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sowie der Pflegeversicherung
  • Weiterentwicklung der Qualität des Gesundheitssystems
  • Stärkung der Interessen der Patientinnen und Patienten
  • Gewährleistung der Wirtschaftlichkeit (Beitragsstabilität der GKV)
  • Gesundheitsschutz

Organisation

Dem auf der Bundesebene zuständigen BMG unterstehen zudem eine Reihe von Institutionen, die sich mit übergeordneten gesundheitlichen Aufgabenstellungen befassen:

  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
  • Robert Koch-Institut (RKI)
  • Paul-Ehrlich-Institut (PEI)
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Tip

Für die Prüfungen empfiehlt sich immer mal ein kurzer Blick auf die aktuelle personelle Besetzung der wichtigsten Ämter/Positionen. Den amtierende Gesundheitsminister jedenfalls sollte man  kennen, um nicht direkt zu Beginn einen schlechten Eindruck zu machen. Auch hier hilft das oben verlinkte Organigramm schnell weiter. Im Übrigen kann man sich auf der Website des BMG einen schnellen Überblick über aktuelle Gesetzgebungsverfahren machen. So kann das (Rechts-)Wissen für die Prüfung nicht nur auf den aktuellsten Stand gebracht werden, sondern man erhält zudem Einblick in die Hintergründe für die aktuellen Gesetzesänderungen (Regelungszweck).